Nagasaki Teil II: Atombombe

Im zweiten Teil unserer Nagasaki-Reihe stellen wir den Nagasaki Friedenspark und das Nagasaki Atombombenmuseum vor.

Nagasaki Friedenspark

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Dank seiner Rolle als Hafenstadt, hat Nagasaki eine vielfältige Kultur, beeinflusst durch Handelsverbindungen nach Korea, China aber auch Portugal oder die Niederlande. Heutzutage ist Nagasaki jedoch vor allem als die zweite Stadt Japans bekannt, die im Zweiten Weltkrieg von einer Atombombe betroffen war. Als Denkmal an diese tragische Vergangenheit, aber auch als Ort um für Frieden zu beten, wurde der Heiwa-koen (平和公園), zu Deutsch „Friedenspark“ errichtet.

Der Nagasaki Friedenspark wurde am 1. April 1955 eröffnet, nahe dem Ort, wo die Atombombe „Fat Man“ einschlug und detonierte. Der Park ist nicht nur für seine Symbolik bekannt, sondern auch für die 10m hohe Friedensstatue, welche zugleich ein buddhistisches Symbol darstellt. Die rechte Hand der Statue weist auf die Gefahr nuklearer Waffen hin, die linke Hand symbolisiert den Frieden.

Nebst der großen Friedensstatue findet man im Nagasaki Friedenspark eine ganze Reihe von kleineren Statuen. Diese kleineren Statuen stammen nicht aus Japan, sondern aus anderen Ländern, als Beigabe zum Friedenspark. Der Besuch dieses ehrwürdigen Parks ist kostenlos und das ganze Jahr über möglich.

Nagasaki Atombombenmuseum

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Nagasaki Genbaku Shiryokan (長崎原爆資料館), das Nagasaki Atombombenmuseum klärt seine Besucher über den Atombombenangriff über Nagasaki und die Geschichte von nuklearen Waffen auf.

Das Museum befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes und erzählt detailliert die Geschichte zum Angriff und dessen Folgen. Auch die Geschichte von Überlebenden werden im Museum den Besuchern vermittelt. Das Nagasaki Atombombenmuseum stellt sogar eine Replikation der Atombombe „Fat Man“ aus.

Im Auftrag des Nagasaki Atombombenmuseums steht die Vermittlung von Frieden, weshalb die Besucher auch allerlei Informationen zu Vorfällen des Zweiten Weltkrieges, der Entwicklung von Atombomben und den weltweiten Nukleartests finden können.

Das Museum hat eine kleine Eintrittsgebühr von 200¥, die dazugehörige Gedenkstätte der Opfer der Atombombe neben dem Museum kann kostenlos besucht werden.

https://japanese-school-asahi.com/

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