Nagasaki Teil V: Sicht über Nagasaki

Im heutigen Teil der Nagasaki-Reihe stellen wir den Glover Garden, den Suwa Schrein und den Berg Inasa vor. Was sie alle gemeinsam haben? Eine tolle Aussicht auf Nagasaki!

Glover Garden

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Der Glover Garden (グラバー園) wurde 1863 vom schottischen Händler Thomas Blake Glover errichtet und ist heute ein Freilichtmuseum. Der Garten und die dazugehörigen Gebäude sind die ältesten Gebäude westlicher Architektur in Nagasaki. Thomas Blake Glover spielte eine wichtige Rolle in der Modernisierung Japans, so etwa für den Schiffsbau oder dem Kohleabbau. Außerdem gründete er eine Brauerei, welche heute als Kirin Brewery Company, Limited bekannt ist (Kirin ist übrigens ein mythisches Wesen, welches in vielen asiatischen Kulturen zu finden ist).

Dank seiner Lage kann man vom Glover Garden aus über die sanften Hügel von Nagasaki blicken. Seine Beliebtheit bringt ihm jährlich über 2 Millionen Gäste. In der Nähe des Glover Gardens gibt es noch einiges mehr zu entdecken, so etwa das „Madame Butterfly House“. Der Eintritt zum Glover Garden kostet 600¥ für Erwachsene. Ähnlich wie bei großen Tempelanlagen und Parks, wo man sich Kimonos mieten kann, kann man den Glover Garden in traditioneller Viktorianischer Kleidung erkunden.

Suwa Schrein

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Der Suwa Schrein steht nicht in Nagasakis Tempelbezirk, sondern auf einem gegenüberliegenden Hügel. Was wohl der Grund war, warum er 1614, als er errichtet wurde, nicht besonders stark frequentiert war. Heute aber ist der Suwa Schrein insbesondere für das Kunchi-Fest in Nagasaki bekannt; ein Erntefest, welches zwischen dem 7. und 9. Oktober gefeiert wird.

In der Tempelanlage des Suwa Schreins kann am auch einen sogenannten „Sazare-ishi“ (細石) finden. Sazare-ishi sind Felsen, welche nicht aus einem einzigen Stein bestehen, sondern aus einem Konglomerat aus Kieselsteinen. Die Sazare-ishi haben in Japan eine besondere Bedeutung, da sie Teil der Nationalhymne sind.

Der Suwa Schrein steht auf dem Gipfel eines der Hügel von Nagasaki. Dadurch ist er nicht nur wegen seiner kulturellen Bedeutung einen Besuch wert, sondern auch wegen seines Ausblicks auf die Stadt Nagasaki selbst.

Inasa

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Den besten Blick auf Nagasaki bietet der Berg Inasa. Insbesondere der Ausblick auf das Meer aus Abendlichter Nagasakis ist einen Ausflug auf den Inasa wert. Auf dem Gipfel des Inasas findet man sogar eine eigens dafür eingerichtete Aussichtsplattform. Von der Plattform aus erkennt man nicht nur die Stadt mit ihren Flüssen, sondern auch die ganze Umgebung rund um Nagasaki.

Der Besuch der Aussichtsplattform ist kostenlos, doch für die Anfahrt mit dem Bus vom Bahnhof von Nagasaki aus muss mit 200¥ gerechnet werden. Ein Gratis-Shuttlebus bringt einen dann weiter bis zur Aussichtsplattform.

https://japanese-school-asahi.com/

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