Nagasaki Teil III: der chinesische Einfluss

Heute dreht sich unsere Nagasaki-Reihe um das famose Chinatown und sein weltberühmtes Laternenfest!

Chinatown

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Chinatown ist das Ergebnis aus Nagasakis Rolle als Hafen- und Handelsstadt und der strikten japanischen Absperre nach Außen (die sogenannte „Sakoku“-Außenpolitik). Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert war Chinatown der einzige Ort in Japan, wo chinesischen Seeleuten und Händler leben durften. Damit versuchte die japanische Regierung den Einfluss aus der westlichen Welt und die Verbreitung des Christentums in Schach zu halten.

Das heutige Chinatown von Nagasaki zeichnet sich durch seine hohe Dichte an Restaurants und Streetfood aus. Die chinesischen Einflüsse sind bis heute noch in den Gassen von Chinatown spürbar.

Laternenfest

Zwischen Februar und März verwandelt sich Nagasakis Chinatown zur Hauptattraktion der ganzen Stadt. In dieser Zeit wird zu Anlass des chinesischen Neujahrs das Laternenfest gefeiert. Ganz Chinatown wird mit hunderten Laternen behängt und auch an vielen anderen beliebten Touristenspots und Tempel in Nagasaki lassen sich die Laternen während dieser Zeit finden.

Ursprünglich wurde das Laternenfest als chinesisches Neujahrsfest nur von der chinesischen Bevölkerung Nagasakis gefeiert. 1994 wurde der Name des Events zu „Laternenfest“ geändert.

Nebst einer Wunderwelt aus Laternen erwartet die Besucher eine Vielzahl an Paraden und Prozessionen, wie etwa der Löwen oder der Drachentanz, und eine reichhaltige Palette an chinesischen Delikatessen.

Für dieses Jahr ist das Laternenfest leider schon wieder vorbei. Das Datum für das Laternenfest ändern sich übrigens jedes Jahr, da es sich am Mondkalender ausrichtet, also Achtung bei der Reiseplanung. Nagasaki hat aber noch einiges mehr zu bieten! Was es alles so gibt, kann in unserer Nagasaki-Blogreihe nachgelesen werden.

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